Vergleich Ökostrom – reduzieren Sie nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch Ihre Kosten

Derzeit beherrscht ein Begriff den Strommarkt – Ökostrom. Hinter dem Begriff verbirgt sich Energie, welche aus regenerativen Quellen erzeugt wurde. Bei der Qualität unterscheidet sich dieser Strom jedoch nicht zum herkömmlichen Strom. Die Ressourcen zur Herstellung von Ökostrom stehen unbegrenzt und klimafreundlich zur Verfügung. Zum Einsatz kommen vorwiegend Wind, Sonne, Wasser, Geothermie und Biomasse. Einige Versorger bezeichnen auch die Brückentechnologie Kraft-Wärme-Kopplung als Ökostrom. Den passenden Versorger für Ihre Bedürfnisse finden Sie durch einen Vergleich. Ökostrom kann dadurch erheblich preiswerter werden. Zudem entlasten Sie dadurch nicht nur die Haushaltskasse, sondern tragen aktiv zum Umweltschutz bei. Denn schon jetzt konnten Dank Ökostrom rund 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Vergleich Ökostrom – wonach Ökostrom beurteilt wird

Es gibt Energieversorger, welche sich mit Tarifen schmücken, die unter dem Namen Ökostrom geführt werden. Hier wird mit dem Begriff Ökostrom Werbung gemacht, obwohl der zur Verfügung gestellte Strom eigentlich gar nicht die Kriterien für Ökostrom erfüllt. Somit sollten Sie bei einem Ökostrom Vergleich auf Folgendes achten: Es gibt Zertifizierungen für Tarife, bei denen wirklich Strom aus regenerativen Energiequellen angeboten wird. Diese stellen sicher, dass die Unternehmen auch in den Ausbau von umweltfreundlicher Stromerzeugung investieren. Bekannte Zertifizierungen sind zum Beispiel das „Grüner Strom Label“, das „OK Power Label“ oder die des TÜV. Achten Sie also immer auf entsprechende Zertifizierungen bei einem Vergleich. Ökostrom hält dann auch wirklich das, was er verspricht.

Vergleich Ökostrom – die Vorteile von umweltfreundlichem Strom

Wenn Sie Ökostrom vergleichen, dann beeinflussen Sie damit aktiv den Strommarkt. Dies liegt daran, dass der Anteil an umweltfreundlich erzeugter Energie bei den großen Stromkonzernen noch recht gering ist. Machen daher auch Sie den Vergleich. Ökostrom-Anbieter gibt es derzeit in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands. Zudem ist durch die Erzeugung von Ökostrom ein vollkommen neuer Wirtschaftszweig entstanden. In der zukunftsträchtigen Branche sind in den letzten Jahren rund 215.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Diese Zahl soll bis 2020 auf 500.000 ausgebaut werden. Entscheiden daher auch Sie sich für Ökostrom. An Ihrer Stromversorgung oder -qualität wird sich nichts ändern.

Ökostrom Gütesiegel geben Auskunft über die Herkunft des Stroms

Im Bereich der Ökostrom Gütesiegel haben sich besonders drei Namen etabliert. Das Grüner Strom Label, das OK Power Label und die Zertifizierung durch den TÜV. Alle drei Gütesiegel haben es sich zur Aufgabe gemacht, umweltfreundlich erzeugten Strom auf den ersten Blick sichtbar zu machen und zugleich eine Auskunft über die Herkunft des Stroms zu geben. Zudem wird mit der Vergabe der Gütesiegel bestätigt, dass der Anbieter auch in den weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen investiert. Nicht zertifizierter Ökostrom hingegen wird oft in alten Wasserkraftwerken erzeugt. Dieser Strom ist zwar ökologisch unbedenklich hergestellt worden, jedoch investieren die Erzeuger nicht in den Ausbau der Technologie. Dadurch bleibt der Anteil an fossilen oder atomaren Strom gleich.

Ökostrom Gütesiegel – was sich hinter RECS verbirgt

RECS steht für Renewable Energy Certificate System. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Energiekonzernen sowie weiteren Unternehmen und Organisatoren des Energiesektors. Die Initiatoren wollten durch das RECS ein Handelssystem schaffen, welches den physikalischen Strom vom Umwelteffekt trennt. Dadurch soll es möglich sein, Ökostrom zu verkaufen, für den sich kein Abnehmer findet. Somit ist ein Zertifikatshandel entstanden, welcher sicherstellt, dass auch nur so viel umweltfreundlicher Strom erzeugt wird, wie auch verkauft werden kann. Schließlich ist die derzeitige Nachfrage nach Ökostrom geringer als das Angebot.

Andere Länder, andere Gütesiegel

Nicht nur in Deutschland gibt es Ökostrom Gütesiegel als Nachweis der Herkunft des Stroms. So wird auch in der Schweiz und in Österreich Naturstrom zertifiziert. Hier ist zum Beispiel das Ökostrom Gütesiegel Naturemade ein Garant für ökologisch unbedenklich erzeugten Strom. Dieses Siegel wird vom WWF Schweiz, von pro Natura, dem Konsumentenforum und führenden Energieversorgern getragen. Der größte Anteil der regenerativen Energie in diesen Ländern stammt aus Wasserkraft. So besitzt die Schweiz zum Beispiel eines der größten Wasserkraftwerke der Welt. Über 500 Wasserkraftwerke produzieren hier jährlich rund 36 Terawattstunden Strom. Dadurch können rund 60 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. Eine ausgeprägte Topografie und zahlreiche Gewässer unterstützen die Stromproduktion durch Wasserkraft.