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EPURON verkauft Biogasanlage an CEE Bioenergie Holding

  • Güssefeld wird eine Gesamtleistung von 800 kWel haben
  • Damit geht bereits die vierte EPURON-Anlage an CEE Bioenergie

Hamburg, der 9. Februar 2010:Bereits vor Fertigstellung hat die EPURON GmbH die Biogasanlage Güssefeld an CEE Bioenergie Holding verkauft. Sämtliche Genehmigungen für das 800-Kilowatt-Projekt sind erteilt, und mit MT Energie hat EPURON ein Unternehmen mit dem schlüsselfertigen Bau der Anlage beauftragt, das für Erfahrung und Effizienz steht. Die Biogasanlage wird in Güssefeld in Sachsen-Anhalt auf dem Betriebsgelände eines landwirtschaftlichen Großbetriebs errichtet. Für die Versorgung der Anlage mit Energiepflanzensilage sowie für die Betriebsführung wurden im Vorfeld langfristige Verträge geschlossen.

Mit dem Standort Güssefeld erwirbt CEE Bioenergie Holding bereits die vierte Biogasanlage von EPURON und ergänzt damit ihr Portfolio aus drei, ebenfalls in Sachsen-Anhalt gelegenen Anlagen. Die CEE Bioenergie Holding GmbH & Co. KGaA, Hamburg, ist einer der renommiertesten deutschen Investoren im Bereich Biogas. Für das Projekt Güssefeld organisierte CEE Bioenergie auch die Fremdkapitalfinanzierung.

Moritz Böcking, Leiter des Bereichs Bioenergie bei der EPURON GmbH sieht sich in der Unternehmensstrategie bestätigt „Wir haben im Bereich Bioenergie in Deutschland sukzessive eine vielversprechende Projektpipeline aufgebaut. Neben Verstromungsanlagen entwickeln wir seit Anfang 2009 auch Großanlagen zur Aufbereitung und Direkteinspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz.“

Geschäftsführer Joachim Müller ergänzt: „Die Nachfrage seitens Finanzinvestoren und strategischen Investoren nach grundlastfähigen Biogaskraftwerken entwickelt sich sehr positiv – und dass wir und unsere Projekte ein großes Vertrauen genießen, wird durch den Verkauf vor Fertigstellung und die guten Geschäftsbeziehungen zu CEE Bioenergie wieder bestätigt.“

Insgesamt hat EPURON mit der Biogasanlage Güssefeld nun das achte Biogasprojekt veräußert und sieht sich damit in ihrem Geschäftsmodell bestätigt. „Wir treten erst an den Kunden heran, wenn das ganze Paket geschnürt ist, wenn also sämtliche, für Errichtung und Betrieb notwendigen Erfordernisse erfüllt sind“, so Moritz Böcking. „Dazu gehören zum Beispiel der Abschluss von Pacht- und Anlagenbauverträgen und die Sicherung von Inputstoffen, Netzanschluss und Fremdkapitalfinanzierung. Zum Zeitpunkt, an dem wir mögliche Interessenten ansprechen, ist das Projekt auf dem Papier bereits durchgeplant und wir können einen präzisen Ausblick auf die Projektrenditen geben.“